blitz.cloud vs. Fly.io: kostenloses Hosting, EU-Regionen und Docker im Vergleich
Fly.io und blitz.cloud im Vergleich: Gratis-Tarif gegen Testphase, EU-Regionen, Docker-Deploys, verwaltetes Postgres und Zertifikate, Stand 14. September 2026.
Fly.io ist die bessere Wahl, wenn deine Container in vielen Regionen nah an den Nutzern laufen sollen, du arm64 oder feine Kontrolle über Maschinen brauchst und von Anfang an gern pro Nutzung zahlst. blitz.cloud passt, wenn du Container und eine Datenbank kostenlos in Deutschland hosten willst, ohne Kreditkarte. Fly.io hat keinen Gratis-Tarif: Die Testphase endet nach 2 Maschinenstunden oder 7 Tagen.
Auf einen Blick
| blitz.cloud | Fly.io | |
|---|---|---|
| Unternehmen | BlitzWorks UG, Regensburg, Deutschland. Keine US-Mutter | Fly.io, Inc., San Francisco, USA |
| EU-Regionen | Falkenstein, Deutschland (die einzige Region) | Amsterdam, Stockholm, Paris, Frankfurt (plus London) |
| Gratis-Tarif | 15 Apps, 2 GB Arbeitsspeicher, 10 GB Speicherplatz, eine Datenbank. Kein Einschlafen, kein Ablauf, keine Karte | Kein Gratis-Tarif. Testphase mit 2 Maschinenstunden oder 7 Tagen ohne Karte, Maschinen stoppen nach 5 Minuten. Das Hinterlegen einer Karte beendet die Testphase |
| Günstigster bezahlter Tarif | Noch nicht buchbar. Pro ist mit 5 EUR pro Monat geplant | Abrechnung nach Nutzung. Kleinste Maschine (geteilte CPU, 256 MB) etwa $2,02 pro Monat in Amsterdam |
| Fertiges Docker-Image starten | Ja, öffentliche Docker-Hub-Images, amd64, ohne Root | Ja, mit fly deploy --image |
| Deploys per git push | Noch nicht, geplant | Nicht eingebaut, stattdessen GitHub Actions |
| Verwaltete Datenbanken | PostgreSQL 17, MariaDB 11.4, Redis (Valkey 8), mit nächtlichen Backups | Managed Postgres ab $38 pro Monat |
| Eigene Domains und HTTPS | HTTPS auf deinen blitz.cloud-Subdomains. Eigene Domains noch nicht | Die ersten 10 Zertifikate pro Organisation kostenlos, danach $0,10 pro Stück im Monat |
Wo Fly.io die bessere Wahl ist
Fly.io startet deinen Container in den Regionen, die du auswählst, und ihn näher an die Nutzer zu bringen ist ein Befehl. Wenn Latenz außerhalb Europas zählt, kann ein einzelnes deutsches Rechenzentrum nicht mithalten. Über flyctl hast du direkte Kontrolle über Maschinen, Volumes und Netzwerk, mit privaten Images und einem ausgereiften CLI-Workflow.
Eigene Domains und Zertifikate funktionieren schon heute. Das Modell der Abrechnung nach Nutzung wird bei kleinen Größen günstig, sobald du ohnehin zahlst, und es skaliert weit über das hinaus, was ein Gratis-Tarif bietet.
Wo blitz.cloud besser passt
- Du willst etwas starten, ohne eine Karte einzugeben, und es soll nach einer Woche noch laufen.
- Du willst eine Datenbank dabei haben. Ein Managed Postgres auf Fly.io beginnt bei $38 pro Monat; auf blitz.cloud ist eine Datenbank Teil des kostenlosen Tarifs.
- Du klickst dich lieber durch ein Dashboard, als eine CLI zu lernen, oder installierst eine Store-App wie Uptime Kuma oder Linkding mit wenigen Klicks.
- Ein deutscher Betreiber und ein deutsches Rechenzentrum sind dir wichtiger als die Wahl der Region.
Umzug von Fly.io zu blitz.cloud
Apps auf Fly.io laufen schon aus Images, beim Umzug geht es also vor allem um Registry und Benutzer. Lade das Image als öffentliches amd64-Image auf Docker Hub hoch, stell sicher, dass es ohne Root auf einem Port wie 8080 läuft, und rolle es aus. Volumes werden nicht automatisch kopiert; die Daten musst du selbst umziehen. Siehe Docker-Image ausrollen.
Quellen
- https://fly.io/legal/terms-of-service/
- https://fly.io/docs/reference/regions/
- https://fly.io/docs/about/free-trial/
- https://fly.io/pricing/
- https://fly.io/docs/about/pricing/
- https://fly.io/docs/flyctl/deploy/
- https://fly.io/docs/launch/continuous-deployment-with-github-actions/
- https://fly.io/docs/mpg/
Stand: 14. September 2026. Preise und Tarife ändern sich; schreib uns an hallo@blitzworks.io, wenn hier etwas veraltet ist.
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