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Infrastruktur-Designer: deine Apps und dein Heimnetz auf einer Fläche

Apps, Datenbanken, Domains und Heimnetz auf einer Fläche. Home Assistant erreicht deine Hue Bridge, dein NAS bekommt eine private Adresse. Auch mit DS-Lite.

Aktualisiert

Der Infrastruktur-Designer ist eine Seite im blitz.cloud-Dashboard, die alles in deinem Konto auf einer Fläche zeigt: Apps, Datenbanken, Adressen, private Netze und die Geräte darin. Zwei Dinge verbindest du, indem du eine Linie zwischen ihnen ziehst. So erreicht Home Assistant auf blitz.cloud die Hue Bridge in deinem Wohnzimmer, und so bekommt dein NAS zu Hause eine Adresse wie nas.lena.blitz.cloud, die sich nur auf deinen eigenen Geräten öffnet. An deinem Router gibst du keinen Port frei, deshalb klappt das auch mit DS-Lite und CGNAT.

Home Assistant auf blitz.cloud erreicht die Hue Bridge zu Hause unter dem Namen hue-bridge, und das NAS hat eine private Adresse, die sich nur auf deinen eigenen Geräten öffnet.

Was eine Linie auf der Fläche bewirkt

Jede Linie ist eine echte Verbindung, angelegt wie auf den anderen Seiten des Dashboards. Löschst du die Linie, ist die Verbindung weg, nachdem ein Satz dir gesagt hat, was dann nicht mehr geht.

Zwei Apps verbinden

Zieh eine Linie von einer App zu einer anderen und gib der Verbindung einen Namen, zum Beispiel api. Die erste App bekommt dann die interne Adresse der anderen als Einstellung, API_URL, und ruft sie ohne Umweg über das Internet auf. Solange die erste App wach ist, bleibt auch die verbundene wach. Ein Aufruf landet also nie bei einer schlafenden App.

Eine Datenbank anbinden

Eine Linie von einer App zu einer Datenbank verbindet beide, genau wie auf der Seite Databases. Die App bekommt DATABASE_URL und die übrigen Verbindungsdaten.

Ein Gerät zu Hause erreichen

Zieh eine Linie von Home Assistant oder einer anderen App zu einem Gerät in deinem Heimnetz und gib ihr einen Namen wie hue-bridge. Die App erreicht das Gerät dann unter diesem Namen, per TCP und UDP, auf den Ports, die du auswählst. Nur die Apps, von denen du eine Linie gezogen hast, kommen an das Gerät heran. Deine anderen Apps nicht, und niemand aus dem Internet.

Einem Gerät zu Hause eine Adresse geben

Ein NAS, eine Kamera oder die Box, auf der Home Assistant bei dir läuft, kann eine Adresse wie nas.lena.blitz.cloud bekommen, mit HTTPS. Sie ist standardmäßig privat: Sie öffnet sich auf deinem Handy und Laptop, wenn sie in deinem privaten Netz sind, und sonst nirgends. Willst du sie aus jedem Browser öffnen, schaltest du sie auf öffentlich. Dann kommt zuerst eine Anmeldeseite, und nur du und die E-Mail-Adressen, die du einträgst, kommen weiter. Die Anmeldeseite lässt sich abschalten, nach einer Warnung, was das bedeutet.

Wie dein Heimnetz dazukommt

Der Designer arbeitet mit den privaten Netzen, die du schon heute mit blitz.cloud verbinden kannst: deinem Tailscale-Tailnet, einem WireGuard-Netz, das du selbst betreibst, zum Beispiel auf einer FRITZ!Box, oder dem WireGuard-Netz, das blitz.cloud für dich betreibt. Wie du jedes davon verbindest, steht unter private Netze.

Mit DS-Lite oder CGNAT nimmt dein Router keine Verbindungen von außen an, und daran scheitern die meisten Wege zum Fernzugriff. Das gehostete Netz dreht die Richtung um: Ein kleiner Linux-Rechner bei dir zu Hause, etwa ein Raspberry Pi oder der Server, auf dem Home Assistant bisher lief, baut die Verbindung zu blitz.cloud selbst auf und bringt deinen Heimnetz-Bereich mit, zum Beispiel 192.168.178.0/24. Eine Portfreigabe oder Portweiterleitung brauchst du nirgends.

Geräte erscheinen von selbst

Handys, Laptops und andere Geräte in deinem privaten Netz erscheinen auf der Fläche, sobald sie verbunden sind. Geräte in deinem Heimnetz, etwa ein Drucker oder eine smarte Steckdose, kommen dazu, wenn du auf "Scan my network" klickst. Der Scan prüft deinen Heimnetz-Bereich auf die Ports, die solche Geräte nutzen (Weboberflächen, NAS, Kameras, Home Assistant, MQTT, Sonos, Plex, Drucker), und liest den Titel jeder Webseite, die er findet. Er läuft nie nach Zeitplan und nie von selbst. Ein Gerät kannst du auch von Hand mit seiner Adresse eintragen.

Gut zu wissen bei Home Assistant

Home Assistant findet Geräte normalerweise selbst, über Rundrufe im lokalen Netz. Die gehen nicht durch einen Tunnel, auf blitz.cloud taucht also nichts von allein auf. Du fügst die Integration hinzu und trägst dort, wo nach dem Host gefragt wird, den Namen ein, den du dem Gerät gegeben hast: hue-bridge. Home Assistant mit Geräten zu Hause verbinden zeigt jeden Schritt.

Was geschlossen bleibt

  • Ein Gerät ist nur aus den Apps erreichbar, mit denen du es verbunden hast, nie aus anderen Apps, anderen Konten oder dem Internet.
  • Verbindungen von blitz.cloud gehen nur zu den Geräten, die du weitergeleitet oder mit einer Adresse versehen hast, nicht in den Rest deines Netzes.
  • Eine Geräte-Adresse bleibt privat, bis du sie auf öffentlich schaltest, und eine öffentliche fragt zuerst nach einer Anmeldung.
  • Der Netzwerk-Scan läuft nur, wenn du auf den Knopf klickst.

Was es kostet

Die Fläche und Verbindungen zwischen Apps gibt es in jedem Tarif, auch im kostenlosen. Der kostenlose Tarif hat 3 Weiterleitungen zu Geräten und 1 Geräte-Adresse. Pro hat so viele, wie du brauchst, für 7 EUR im Monat für dein ganzes Konto. Den Rest findest du unter Preise.

Fragen

Wie erreiche ich Home Assistant von unterwegs ohne Portfreigabe?

Gib der Home-Assistant-Box zu Hause im Designer eine Adresse. Als private Adresse öffnet sie sich auf deinem Handy und Laptop über dein privates Netz, ohne dass am Router etwas freigegeben wird. Auf öffentlich geschaltet öffnet sie sich in jedem Browser nach der Anmeldeseite. Oder du lässt Home Assistant gleich auf blitz.cloud laufen und es erreicht deine Geräte zu Hause über Weiterleitungen.

Funktioniert das mit DS-Lite oder CGNAT?

Ja, mit dem gehosteten WireGuard-Netz oder mit Tailscale. In beiden Fällen baut der Rechner zu Hause die Verbindung nach außen auf, und das geht mit jedem Anschluss, über den du im Web surfen kannst. Eine WireGuard-Konfiguration von deinem eigenen Router funktioniert nur, wenn der Router aus dem Internet erreichbar ist, und genau das verhindern DS-Lite und CGNAT.

Findet Home Assistant auf blitz.cloud meine Geräte automatisch?

Nein. Die automatische Erkennung nutzt Rundrufe (mDNS und Ähnliches), die in deinem Heimnetz bleiben. Füg die Integration von Hand hinzu und trag den Namen der Weiterleitung als Host ein. "Scan my network" hilft dir, vorher die Adresse des Geräts zu finden.

Welche Geräte kann eine App erreichen?

Alles in deinem Heimnetz, was TCP oder UDP auf einem festen Port spricht: eine Hue Bridge, Shelly-Steckdosen, ESPHome-Boards, einen MQTT-Broker, ein NAS, den Videostream einer IP-Kamera, einen Drucker. Protokolle, die auf Rundrufe im Netz angewiesen sind, gehen durch eine Weiterleitung nicht.

Ist mein Heimnetz dann offen im Internet?

Nein. Dein Router bleibt zu. Apps erreichen nur die Geräte, die du an sie weitergeleitet hast, und eine Geräte-Adresse öffnet sich nur dann für alle, wenn du sie öffentlich schaltest, und auch dann hinter einer Anmeldeseite, solange du die nicht abschaltest.

Brauche ich dafür Pro?

Nein. Die Fläche und die Verbindungen zwischen Apps sind kostenlos, und der kostenlose Tarif enthält 3 Weiterleitungen zu Geräten und 1 Geräte-Adresse. Pro hebt diese Grenzen auf.

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